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49 / SendungsBewusstsein

Jecker, Constanze
Kirchliche Kriegskommunikation und die Anfänge der Radio-Predigten in der Schweiz 1925-1945 2009 208 S. + 1 CD-Rom Fr. 39.- / EUR 28.- ISBN 978-3-7278-1646-8

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978-3-7278-164




Constanze Jecker

SendungsBewusstsein

Kirchliche Kriegskommunikation und die Anfänge der Radio-Predigten in der Schweiz 1925-1945

Reihe: Religion - Politik - Gesellschaft in der Schweiz, Band 49

Propaganda und Zensur verändern in Kriegszeiten die Inhalte der Massenmedien. Wie sich dieses Phänomen im Schweizer Radioprogramm während der Zeit des Nationalsozialismus ausdrückte, untersucht die Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin Constanze Straub am Fallbeispiel der Radio-Predigten. Diese waren seit Mitte der 1920er Jahre ein wichtiger Programmpunkt. Das belegen zahlreiche Presseartikel und Hörerbriefe sowie die erste SRG-Konzession: diese sicherte den Landeskirchen als einzigen Institutionen Sendezeit zu. In einem ersten Teil zeichnet die Autorin erstmals die Geschichte des Sendeformats von 1925-1945 auf: Sie schildert anschaulich, wie reformierte Theologen wiederholt und vehement die Vorzensur als Einschränkung ihrer Meinungs- und Redefreiheit kritisierten. Im zweiten Teil analysiert die ehemalige Redaktorin von Schweizer Radio DRS eine Auswahl der Deutschschweizer Predigten inhaltsanalytisch. Ihre wichtigsten Ergebnisse: Die Kriegskommunikation ist pathetischer, patriotischer und politischer als die Krisenkommunikation vor Kriegsbeginn. Zudem übernahmen die Katholiken – im Gegensatz zu den Reformierten – die Ideen der geistigen Landesverteidigung, welche Behörden und Rundfunkgesellschaft propagierten. Überraschend ist, dass Abwertungen der Juden nicht zensiert wurden.

208 Seiten + CD-Rom, broschiert,
Fr. 39.- / EUR 28.–
ISBN 978-3-7278-1646-8