Frieden schenken

Prinz Max von Sachsen

Iso Baumer

2015 82 Seiten, broschiert

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978-3-7278-1769-4

Dr. Max, Herzog zu Sachsen, Professor (so unterschrieb er alle Schriftstücke) war ein Mann, der die Spannung zwischen königlicher Herkunft und demokratischer, revolutionärer, totalitärer Zeitgeschichte, aber auch  zwischen persönlicher Berufung und Kirchenpolitik geduldig austrug, schalkhaft und störrisch, gelehrt und schlicht, hoheitsvoll und demütig, kurz: eine faszinierende Persönlichkeit, in der sich wie in einem Brennspiegel drei Hauptprobleme unserer Epoche sammeln und gebündelt wieder ausstrahlen: Einheit zwischen Ost- und Westkirche, Schöpfungsethik, Friedenssehnsucht.

 

Iso Baumer, geboren 1929 in St. Gallen, Studium der Romanistik, Philosophie und Volkskunde in Bern, Paris, Rom usw. 1958-1994 Lehrer am Städtischen Literargymnasium Bern, mehrfach Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten, 1985 in Bern. Zunächst Spezialist für Religions-Volkskunde; ab 1973 befasst er sich mit der Ostkirche. Publizierte u.a. zwei Bände „Pèlerinages jurassiens: Le Vorbourg près de Delémont/Suisse“ (1976 und 1984), „Wallfahrt als Handlungsspiel“ (1977), eine Monographie „Jakob Joseph Matthys (1802-1866): Sprachkenner, Dialektforscher, Seelsorger“ (1985), dazu weitere Studien zur Volkskunde, zum Wallfahrtswesen, zur Volksfrömmigkeit. Er verfasste mit Unterstützung des Schweiz. Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung eine umfassenden Biographie des Prinzen Max von Sachsen (3 Bände 1990-96). Dozent für Ostkirchenkunde an der Universität Freiburg 1988-99, an der Theol. Schule der Abtei Einsiedeln 2002-2008.